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Ein Raum, der offen ist für persönliche Entwicklung, für neue Ideen und Wege

Seit dem Juni 2006 gibt es den freiraum in Linz mit Elisabeth Gahleitner und Eva Gütlinger. Ihre Zugänge sind unterschiedlich, ihr Ziel ist ein gemeinsames: Menschen Werkzeug zu persönlicher Entwicklung und zu Lösungsfindungen für körperliches, persönliches und berufliches Wohlbefinden in die Hand zu geben.

Elisabeth Gahleitner führte ihr Weg nach Wasserburg am Inn in Deutschland zur Ausbildung als Physiotherapeutin mit den Schwerpunkten Orthopädie, Rehabilitation und Neurologie. Im freiraum reicht ihr Spektrum von der physiotherapeutischen Einzelbehandlung zu Rückengymnastik, Ohrkerzentherapie und Beckenbodentraining. Die von ihr angebotene Cranio Sacral Therapie nach Upledger, eine sanfte Therapieform, die die Selbstregulation, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, spiegelt besonders die ganzheitliche Auffassung von Elisabeth Gahleitner wider.

Die Cranio Sacral Therapie basiert auf den Zusammenhängen, wie körperlicher Schmerz oder Bewegungseinschränkungen das geistig-emotionale Gleichgewicht beeinflussen und wie umgekehrt die Gefühlswelt Einfluss auf das körperliche Wohlergehen nimmt. Elisabeth Gahleitner erspürt bei dieser manuellen Therapie Blockaden im Gewebe und leitet mittels sanfter Berührung Spannungszentren aus dem Körper aus. Die Anwendungsfelder reichen von Migräne, Gelenksproblemen zu stressbedingten psychosomatischen Beschwerden. Cranio Sacral Therapie ist für Kinder, Erwachsene und ebenso für ältere Menschen mit Erfolg anwendbar.

In diese Therapie bezieht Elisabeth Gahleitner zudem die Arbeit mit inneren Bildern mit ein. Unter ihrer Anleitung ergründen KlientInnen, was der Körper mit auftauchenden Bildern oder Erinnerungen sagen möchte und wie diese aufgelöst werden können, sodass Entspannung und körperlich-seelisch-geistiges Wohlbefinden wieder möglich sind.

Als eine ihrer vielfältigen Methoden zur Stärkung der Persönlichkeit, zur Lösung von Problemen und Konflikten, zur Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten arbeitet Eva Gütlinger ebenfalls mit inneren Bildern. Sie geht zum Beispiel in einem Seminar mit ihren KlientInnen in die Innenwelt auf schamanische Reisen. Dort finden die KlientInnen Zugänge zu ihren Ängsten, zu verborgenen Talenten oder zu ihrem inneren Garten. Dieser innere Garten gilt als symbolisches Abbild der äußeren Welt. Die Arbeit im inneren Garten hat erstaunliche Auswirkungen ins eigene Leben. Wie bereits bei C. G. Jung nachzulesen ist, versteht das Unterbewußtsein die imaginierten Lösungsbilder und Botschaften sehr gut.

Eva Gütlinger studierte Soziologie und war im Kulturmanagement tätig, bevor sie über den berühmten Zufall zu Huna kam. Fasziniert davon, etwas für sie zutiefst Ansprechendes gefunden zu haben, machte sie bei Eva Ulmer Janes die Ausbildung in Huna, eine schamanische, jahrhundertealte Philosophie aus Hawaii. Direkt auf Hawaii lernte Eva Gütlinger bei Serge Kahili King. Serge King ist Anthropologe und Psychologe, der in der schamanischen Tradition erzogen wurde und Huna in eine moderne Form übersetzte. Huna beruht auf sehr einfachen Prinzipien und daraus abgeleiteten Ritualen mit spielerischem Zugang und großer Wirkung.

Mittlerweile hat Eva Gütlinger in Wien die Ausbildung zum systemischen Coach und zur systemischen Aufstellungsarbeit absolviert, um kognitive und emotionale Zugänge zu vereinen. In Ihren Seminaren verbindet sie moderne systemische Ansätze mit dem alten Wissen der Schamanen und erarbeitet mit ihren KlientInnen Lösungen, die für alle passen.

Sich die nötige Zeit geben, um auf Menschen wertschätzend einzugehen, ist Elisabeth Gahleitner und Eva Gütlinger bei ihrer Arbeit im freiraum gemeinsam.
So ist der Name Programm: ein freiraum, der offen ist für persönliche Entwicklung, für neue Ideen und Wege.

Warum freiraum.tk?

Werden wir im Freiraum immer wieder gefragt. Hier daher eine Erklärung:

Das Kürzel TK steht für die Tokelau Inseln.

Tokelau ist ein Inselatoll im Pazifik, etwa 500 km nördlich von Samoa gelegen und gehört zur Neuseeland. Wer nach Tokelau fahren will, muss eine längere Reise auf sich nehmen: die Fahrtzeit von Samoa beträgt 38 h mit dem Schiff, in dieser Gegend des Pazifik bei teilweise recht hohem Wellengang.

Das Schiff ist das einzige Verkehrsmittel, das Tokelau erreicht. Einmal wöchentlich ist es ein Frachtschiff, das bei Voranmeldung (1/2 Jahr vorher) auch Passagiere mitnimmt, einmal monatlich ein Personenschiff. Man muss also wirklich nach Tokelau wollen…

Oder man ist zufällig Gast eines Kreuzfahrtschiffes: einmal jährlich legt ein Luxusdampfer in Tokelau an. Die TouristInnen, die einen Nachmittag verweilen tragen einen wesentlichen Teil zum Einkommen der Tokelau-BewohnerInnen bei: die verkauften Souvenirs bringen Bargeld.

Dann kehrt wieder Ruhe ein.

Tokelau hat 1990 als letztes Land der Welt einen Telefonanschluss bekommen. Es gibt keinen Tourismus (abgesehen vom jährlichen Kreuzfahrtschiff), keine Hotels, keine Unterhaltungsindustrie. Dafür etwa 10 000 EinwohnerInnen, die von Fischfang, Kokosnüssen und neuseeländischen Subventionen leben.

Neuseeland ist auch der Zufluchtsort wenn Tokelau in voraussichtlich 50 Jahren untergehen wird. Die Klimaerwärmung lässt das Inselatoll versinken. Die EinwohnerInnen haben bereits jetzt mitten im Land am Lake Taupo einen Platz reserviert. Keine besonders erfreulichen Aussichten für InselbewohnerInnen.

Bleibt immer noch eine Frage offen:

Warum wählen wir dieses Land als Homepage-Kennung?

Tokelau ist das Traumurlaubsziel von Elisabeth Gahleitner. Sie hat sich fix vorgenommen, in den nächsten Jahren dorthin zu reisen. Wir sind gespannt…

Der Freiraum ist nicht ganz so schwer erreichbar wie Tokelau. Ein paar der Qualitäten wie Ruhe, Erholung, Entspannung und die pazifische Fröhlichkeit möchten wir uns aber gerne abschauen.